Informationen zum neuartigen Coronavirus

In China treten derzeit vermehrt Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus auf. Betroffen ist insbesondere die Metropole Wuhan (11 Millionen Einwohner) und die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört.

 

Auch andere Länder haben inzwischen über Fälle berichtet. In Deutschland ist am 27. Januar 2020 der erste Fall bestätigt worden. Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

 

Ärztinnen und Ärzte sollen Verdachtsfälle zuerst an das zuständige Gesundheitsamt melden. Zwischen Praxis und Gesundheitsamt wird das weitere Verfahren besprochen. Die Liste der niedersächsischen Gesundheitsämter finden Sie hier

Labordiagnostische Abklärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus

Parallel zur Einführung der Meldepflicht auch für klinische Verdachtsfälle hat der Bewertungsausschuss die neue GOP 32816 für den Nukleinsäurenachweis des neuartigen Coronavirus mittels RT-PCR beschlossen.

 

Voraussetzung für die Veranlassung dieses Tests ist, dass der Patient in die vom RKI definierte Risikogruppe (Falldefinition des RKI - siehe Anlage) fällt.

 

Damit geht auch zwingend die Meldepflicht einher!

 

Die Untersuchung darf nur von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin oder für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie durchgeführt werden.

 

In Folge der Meldepflicht wird die neue GOP 32816 unter die Ausnahmekennnummer 32006 subsumiert und ist damit für die Berechnung des Wirtschaftlichkeitsbonus nicht relevant.

 

Entsprechende Verdachtsfälle und Fälle mit nachgewiesener Infektion sind mit der GOP 88240 zu kennzeichnen.